BGH-Urteil zu Kontoführungsgebühren: Wie Banken das Vertrauen zurückgewinnen

Von Björn Wiese, Berg Lund & Company (BLC), Hamburg |

Bis Ende 2021 können BankkundInnen zu viel gezahlte Kontogebühren zurückfordern, wenn die Erhöhung ohne aktive Zustimmung erfolgt ist – und das rückwirkend bis zum Jahr 2018. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte dies in einem Urteil gegen die Postbank entschieden. Im Wortlaut der Berichterstattung klingt durch, Banken hätten unrechtmäßig Gebühren erhöht und die Kundschaft mit der stillen Zustimmung übervorteilt – ein Schreck für eine vertrauensvolle Kundenbeziehung.

Schwindendes Kundenvertrauen kann für Geldinstitute absehbar zu herben finanziellen Verlusten führen. Aber auch schon jetzt sind die direkten Kosten des Urteils hoch: Bis zu 3 Mrd. € könnten die Rückzahlungen die deutsche Finanzbranche kosten, schätzt die BaFin. Allein die Deutsche Bank buchte bereits Rückstellungen in Höhe von 100 Mio. € und erwartet für das zweite und dritte Quartal Ertragseinbußen in Höhe von 200 Mio. €. Auch die Commerzbank veranlasste im zweiten Quartal Rückstellungen über 66 Mio. €.

 

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Quelle: www.die-bank.de  

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