Geldwäsche: Was das Aus des Vortaten-Katalogs für die Banken bedeutet

Im Bereich der Geldwäschebekämpfung gab es eine entscheidende Änderung: Durch den Wegfall des Vortatenkatalogs kann nun jedes Delikt des Strafgesetzbuchs und des Nebenstrafrechts eine taugliche Vortat für eine Geldwäschehandlung darstellen. Die Zahl der Geldwäscheverdachtsfälle dürfte damit deutlich ansteigen. Zudem ergeben sich für die nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten zusätzliche Obliegenheiten. Die ohnehin schon stark in Anspruch genommene Kreditwirtschaft wird ihre Monitoring-Aktivitäten anpassen und noch ausweiten müssen. Im Februar hat der Bundestag das Gesetz zur Verbesserung der strafrechtlichen Bekämpfung der Geldwäsche („Gesetz“) in Form einer Vorlage des Rechtsausschusses beschlossen. Das neue Gesetz wurde am 17. März 2021 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Unmittelbar danach, am 18. März 2021, ist es ohne Umsetzungsfrist in Kraft getreten.

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Quelle: www.die-bank.de

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